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Feuchter Gemeindewerke GmbH

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Aktuelles

Erneute Insolvenz eines Billigstromanbieters - Versorgungssicherheit bei Ausfällen

Wie bereits in der Vergangenheit berichtet, stand der Billigversorger Bayerische Energieversorgungsgesellschaft mbH (BEV) massiv bei Kunden und Verbraucherschützern in der Kritik. Grund dafür waren offenbar teilweise unzulässige Preiserhöhungen und nicht ausgezahlte Boni und Guthaben.


Nunmehr steht fest: BEV ist pleite. Wegen hoher Beschaffungskosten kann der Energieanbieter nicht mehr liefern. Hunderttausende werden ihr Geld nicht wiedersehen.
Etwa 250.000 Kunden des Energieversorgers BEV warten nach der Pleite des Billigstromanbieters auf fast 80 Millionen Euro. Das sagte der vorläufige BEV-Insolvenzverwalter Axel Bierbach dem „Handelsblatt“. Die Chancen, dass die Kunden ihr Geld tatsächlich wiederbekommen, schätzt der Rechtsanwalt jedoch als nicht sehr hoch ein.
 
Damit fallen deren bisher versorgte Kunden in die Grund- und Ersatzversorgung der Gemeindewerke Schwarzenbruck GmbH. Entsprechende Informationsschreiben wurden an die betroffenen Kunden bereits postalisch versandt.


„Alle Kunden sollten sich bewusst sein, wie eine solche Insolvenz entsteht und welche Gefahren auf dem Energiemarkt lauern.“ so Raimund Vollbrecht, Geschäftsführer der Gemeindewerke.


Regulierungsrahmen für Vergleichsportale


Deutschlands oberster Verbraucherschützer Klaus Müller fordert nach der Pleite klare gesetzliche Vorgaben für Vergleichsportale wie Check24 oder Verivox, wo BEV ganz oben gelistet war. „Vergleichsportale spiegeln dem Verbraucher nicht die Realität in ihrer Vielfalt und Breite wider“, sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) dem „Handelsblatt“.


Energieanbieter deren Preise weit unter dem allgemeinen Preisniveau liegen, sollten kritisch betrachtet werden. Dieses Geschäftsgebaren zielt darauf ab, Kunden mit einem unrealistisch günstigen Preis für sich zu gewinnen. Doch zu diesen sehr günstigen Einstiegspreisen kann kein Billiganbieter auf Dauer liefern. Da alle Anbieter letztlich an der Strombörse einkaufen und die staatlichen Abgaben allen Anbietern in gleicher Höhe auferlegt werden, können sich die Endkundenpreise nur geringfügig unterscheiden. Daher steigen die Preise in den meisten Fällen nach spätestens einem Jahr. Denn im Vertrauen darauf, bei einem Billiganbieter Energie zu beziehen, kümmern sich viele Kunden nicht mehr um den Preisvergleich und zahlen auf Dauer mehr, als sie das bei ihrem örtlichen Versorger tun würden. Das ist die Strategie auf die viele Anbieter setzen. Bleiben die Preise auf Dauer zu niedrig oder nutzen alle Kunden nur die günstigen Einstiegspreise und wechseln danach sofort wieder, verkauft der Lieferant dauerhaft unter den Einkaufspreisen - eine finanzielle Schieflage ist vorprogrammiert. Hat der Anbieter dann auch noch Vorkasse verlangt, kommen die einst als so billig angepriesenen Strompreise sehr teuer.


Die Gemeindewerke haben so ein Vorgehen nicht nötig. Hier werden keine Billigpreise angeboten um Kunden zu fangen, hier werden die Preise kundengruppenscharf kalkuliert um langfristig ein günstiges Preisniveau und eine sichere Versorgung zu bieten. Dieses langfristig günstige Niveau können die Gemeindewerke auch trotz der gesetzlichen Grundversorgungspflicht halten. Nach dem Gesetz müssen die Gemeindewerke in Schwarzenbruck als Grundversorger immer einspringen, wenn ein Lieferant in Schwarzenbruck ausfällt. Diese Energiemengen müssen die Gemeindewerke als Grundversorger vorhalten oder kurzfristig beziehen, weshalb der Grundversorgungstarif auch einen höheren Preis hat als die anderen Tarife der Gemeindewerke.


Der Energiemarkt ist ein stark umkämpfter Markt. Dementsprechend groß ist auch die Anzahl der Anbieter, die nur auf das schnelle Geld aus sind. Wer wirklich sparen will, sollte alle Aspekte betrachten und die Preise richtig vergleichen.


Unser Kundenzentrum in Feucht steht allen Bürgerinnen und Bürgern für Fragen rund um das Thema Strom- und Gasversorgung unter 09128 / 99 14 - 0 jederzeit zur Verfügung. Zusätzlich steht Ihnen unser Beratungsbüro im Rathaus Schwarzenbruck (1. OG) am Donnerstag, 21.03.2019 von 16:00 – 18:00 Uhr für Fragen offen.
 
Den Strom-Notdienst der GWS / Bereich Netztechnik erreichen Sie 24 Stunden am Tag unter 0172/ 89 33 771!
 
Den Gas-Notdienst erreichen Sie unter 01 80/27 13 600 oder 09 11/26 39 84.

 

 

 
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